Australien ist ein Kontinent der Superlative. Von den leuchtend roten Weiten des Outbacks bis zu den tiefblauen Wellen des Pazifiks gibt es kaum einen anderen Ort auf der Welt, der sich besser für eine Reise auf vier Rädern eignet. Das Camper mieten in Australien ist die ultimative Freiheit. Du wachst dort auf, wo es dir gefällt, kochst dein Abendessen unter dem Kreuz des Südens und bestimmst dein Tempo selbst. Doch bevor der Motor startet, gibt es einiges zu beachten. Hier sind die wichtigsten Tipps, mit denen der Urlaub zum Erfolg wird.
Warum ein Camper die beste Wahl für Australien ist
Australien ist riesig und die Entfernungen zwischen den Highlights werden oft unterschätzt. Ein Camper vereint Transportmittel und Unterkunft in einem, was bei geschickter Planung das Budget schont und Zeit spart. Außerdem ist die Infrastruktur perfekt, denn fast jeder noch so kleine Ort verfügt über einen Caravan Park mit Duschen, Grillplätzen und Stromanschlüssen. Doch welcher Camper passt am besten? Die Entscheidung hängt stark von der Route und dem Komfortbedürfnis ab:
- Campervans (Hi-top/Pop-top): Ideal für Paare oder Alleinreisende. Sie sind kompakt, leicht zu fahren und passen in normale Parklücken.
- Wohnmobile (Motorhomes): Für Familien und alle, die Wert auf ein eigenes Bad und eine voll ausgestattete Küche legen, ist ein großes Wohnmobil die richtige Wahl.
- 4WD-Camper: Ein Muss, wenn man das echte Outback oder Regionen wie das Northern Territory und Westaustralien abseits befestigter Straßen erkunden will. Viele der schönsten Nationalparks sind nur mit Allradantrieb erreichbar.

Die Kosten im Blick
Die Preise für die Miete schwanken stark nach Saison und Fahrzeugtyp. In der Nebensaison sind einfache Vans bereits ab etwa 30 € pro Tag zu finden, während große Wohnmobile in der Hauptsaison um Dezember und Januar deutlich teurer sind. Zusätzlich zur Miete fallen Spritkosten an, denn Australien ist groß und die Wege sind lang. Auch die Versicherung kostet. Empfehlenswert ist vor allem ein „All-Inclusive-Paket“ ohne Selbstbeteiligung, denn Steinschläge auf Schotterpisten sind keine Seltenheit. Zu guter Letzt fallen auch Campinggebühren an. Ein Stellplatz mit Strom kostet meist zwischen 30 und 50 AUD pro Nacht. In Nationalparks ist es günstiger, oft aber ohne Strom.
Inspirationen für die Route
Australien bietet für jeden Geschmack die passende Strecke. Zu den Klassikern gehört die Ostküste, bei der man von Sydney nach Cairns fährt. Sie ist perfekt für Einsteiger, bietet Traumstrände, das Great Barrier Reef und eine erstklassige Infrastruktur. Auch die Great Ocean Road ist wunderschön, denn von Melbourne aus führt diese Route entlang spektakulärer Klippen und weiter Strände. Besonders ausgefallen ist Westaustralien von Perth nach Broome. Hier entdecken Abenteurer endlose Weiten, das Ningaloo Reef und rote Erde am Indischen Ozean.
Wichtige Regeln für den Roadtrip
Beim Camper mieten in Australien solltest du dich kurz mit den lokalen Gegebenheiten vertraut machen. Es herrscht Linksverkehr, woran man sich in den ersten Tagen erst einmal gewöhnen muss. Also, Vorsicht beim Abbiegen! Beim Fahren sollte man außerdem die Dämmerung vermeiden, denn Kängurus und andere Wildtiere sind dann besonders aktiv und können schwere Unfälle verursachen. Außerdem benötigt man einen Internationalen Führerschein, der in Kombination mit einem deutschen Führerschein gültig ist. Mit diesen Tipps wird der Roadtrip durch Australien zu einer Erfahrung, die man nie vergisst, denn das Gefühl, mit dem eigenen Zuhause auf Rädern durch die Weite des Outbacks zu steuern, ist unbeschreiblich.

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