Madeira – Reise zu einem außergewöhnlichen Eiland

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Madeira ist nichts für den Otto-Normalreisenden. Die portugiesische Insel rund 700 Kilometer westlich von Marokko im Atlantischen Ozean verspricht einen außergewöhnlichen Urlaub. Alles ist hier ein Stück schroffer, höher, steiler, farbenfroher, atemberaubender. Rund 270.000 Einwohner leben auf den knapp 800 Quadratkilometern dieses bemerkenswerten Eilands.

Urlaub in einem außergewöhnlichen Klima

Wegen der Nähe zum Äquator und der Lage am Atlantik herrscht auf Madeira grundsätzlich subtropisches Klima mit regenreichen Wintern und trocken-warmen Sommern. Dabei gibt es eine Besonderheit: Die Insel ist gerade einmal 57 Kilometer lang und 22 Kilometer breit und hat trotzdem zwei Wetterzonen. Dafür sorgt ein Bergkamm, der sich durch das Zentrum der Insel zieht. Weil das Wetter meist aus Nord-Osten heranzieht, regnet es auf der nördlichen Hälfte der Insel häufig und es ist kühler, so dass sich dort eine üppige Vegetation bilden konnte. Der Süden dagegen ist von der Sonne verwöhnt, da die Bucht von Funchal durch die umliegenden Berge geschützt ist.

Urlaub in üppigen Landschaften

Schon frühzeitig wurden auf Madeira intelligente Bewässerungssysteme errichtet, die dafür sorgen, dass die Regenfälle auf der Nordhälfte der Insel auch im südlichen Bereich genutzt werden konnten. Entlang dieser Wasserkanäle (Levadas) führt ein verzweigtes Wanderwege-Netz. So können Feriengäste ihren Urlaub auf Madeira in einer für diese Region außergewöhnlichen Vegetation verbringen. Auf der Insel gibt es ausgedehnte Parklandschaften und große Waldgebiete. Zudem ist die Insel sehr fruchtbar und für ihren Weinbau – hier vor allem für den Likörwein Madeira – bekannt. Die Vielfalt an Pflanzen und Blumen brachte Madeira den Beinamen Blumeninsel ein. Besonders im Frühling und Sommer zieht die üppige Pracht die Besucher in ihren Bann. Der Naturpark zwischen Porto da Cruz und Santana im Norden der Insel mit dem Lorbeerwald Laurisilva wurde zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.

Funchal – die Hauptstadt Madeiras

Madeira ist definitiv keine Insel für Städtetouristen oder klassische Strandurlauber. Trotzdem gehört zumindest ein kurzer Besuch der Hauptstadt Funchal mit ihren rund 110.000 Einwohnern zum Pflichtprogramm. Auf dem Bauernmarkt Mercado dos Lavradores findet sich alles, was das Herz bzw. der Gaumen begehrt. Im Botanischen Garten von Funchal gibt es einen großen Papageienpark zu sehen. Oben auf dem Villenvorort Monte locken ein Vergnügungspark mit einer Seilbahn und ein tropischer Garten. Für den Rückweg in die Stadt gibt es nur eine Option – zumindest für alle, die hinterher von einem außergewöhnlichen Erlebnis berichten wollen: die rasante Abfahrt über vier Kilometer mit den berühmten Korbschlitten, die auf Kufen die Straße nach Funchal hinunter sausen. Ohne Lenkung oder Bremse steuern die weiß gekleideten Carreireros, die Korbschlittenfahrer, die Gefährte sicher bis zum Fuß des Berges.

Madeiras malerische Ferienregionen

Große Ferienanlagen gibt es auf Madeira nicht, dafür aber sehr schöne und komfortable Hotels, wie das Reid’s Palace, in dem bereits Winston Churchill wohnte. Die meisten Hotels, in denen Pauschalreisende untergebracht werden, befinden sich in der Nähe von Funchal. Darüber hinaus gibt es im gesamten südlichen Bereich der Insel sehr viele Ferienhäuser und Ferienwohnungen – meist mit traumhafter Aussicht. Bekannt für ihre malerische Lage sind das Bergdorf Curral das Freiras und das Fischerdorf Camara de Lobos. Weitere charmante und ursprüngliche Orte sind zum Beispiel Machico, Ponta do Sol, Santana, Santa Cruz und Ribeira Brava.

Madeiras Strände

Echte Sandstrände gibt es auf Madeira nicht, da die Insel von einer Steilküste umgeben ist und die Strände von Kies und Steinen dominiert sind. Einige Sandstrände wurden inzwischen künstlich angelegt. Auf der zu Madeira gehörenden Nachbarinsel Porto Santo locken dafür herrliche, kilometerlange Sandstrände. Porto Santos kann mit einer täglich verkehrenden Schiffslinie erreicht werden. Auch wenn Madeira keine klassische Badeinsel ist, existieren einige bemerkenswerte Strände, wie zum Beispiel Prainha im Nordosten‚ Praia de Laje bei Seixal, Praia Formosa bei Funchal und der künstlich angelegte Sandstrand von Calheta.

Sportliche Aktivitäten auf Madeira

Madeira ist ein Wanderparadies – ohne Wenn und Aber. Wander- und Trekkingfreunde lieben die bergige Insel wegen ihres umfangreichen Wanderwegenetzes. Die Ausblicke, zum Beispiel vom höchsten Berg Pico Ruivo (1862 Meter) oder der Hochebene Paul da Serra, sind atemberaubend. Die Berge fallen schroff Richtung Meer ab, womit das Wandern den Urlaubern unvergessliche Erlebnisse und großartige Fotomotive in Serie bietet.
Mehr Infos zum Wanderurlaub auf Madeira finden Sie im Artikel “Das Wanderparadies mit garantiertem Meerblick”.

Wer nicht so trittsicher ist und sich im Wasser besser aufgehoben fühlt, bekommt auf Madeira ebenso das volle Programm geboten. Auf der Atlantik-Insel können die Urlauber alle bekannten Wassersportarten ausüben, insbesondere Schnorcheln, Tauchen und Segeln. Zum Surfen herrschen nahezu ideale Bedingungen. Die oft mächtigen Wellen sind aber eher etwas für Könner. In Porta da Cruz können allerdings auch Anfänger den Ritt auf den Wellen probieren. Mutige genießen beim Gleitschirmfliegen aufregende Blicke über die Insel. Darüber hinaus gibt es zwei Golfplätze auf Madeira. Tennisplätze, Minigolf- und andere Sportanlagen sind meist direkt an die Hotels angegliedert. Eins steht fest: Wer auf Madeira reist, will sich in der Regel sportlich betätigen und nicht nur am Pool liegen.

Außergewöhnlich spektakuläre Ausblicke

Egal, ob auf Wanderungen oder bei Autofahrten an steilen Abhängen entlang: Außergewöhnlich spektakuläre Ausblicke sind auf der durch und durch bergigen Insel Madeira geradezu Normalität. Spannend ist es zum Beispiel, im Norden auf Teilen der alten, inzwischen gesperrten Küstenstraße zu gehen (Vorsicht Steinschlag!). Doch auch die mit dem Auto befahrbare Strecke liefert grandiose Blicke steil hinunter zum Atlantik. Der Ort Ribeiro Frio bietet einen wunderschönen Aussichtsbalkon (Balcoes), eines der beliebtesten Fotomotive Madeiras. Westlich von Camara de Lobos können schwindelfreie Menschen am Aussichtspunkt Cabo Girão – im Übrigen die zweithöchste Steilklippe der Welt – auf einer durchsichtigen Plattform 580 Meter tief ins Meer hinuntersehen. Großartige Ausblicke verspricht auch der Besuch der Insel-Westspitze mit dem Leuchtturm von Ponta do Pargo.

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